Lebenslauf

1987  Ausbildung als Hochbauzeichner mit Abschluss Berufsmittelschule Gestalterische Abteilung.

1991 Nebenberufliches Ausführen von Einzelaufträgen im Bereich Interiordesign, Möbel und kleinen Umbauten.

Im Weinfachhandel tätig. Besuch von Weinkursen und vielen Degustationen sowie Weinreisen.

1993 1. Symbiose Wein und Design: Entwurf und Kleinproduktion sowie Vertrieb vom „WINEBOARD“.

2000 2. Symbiose Wein und Design: Realisierung der ersten Weinkellereinrichtung.

2004 Ausstellung „Lichte Objekte“ zusammen mit bottoni Porzellan.

2005 Leitende Funktion im Wein,- Bier – und Spirituosenhandel.

Philosophie

Weinkeller vom Weinspezialisten!

Einer schönen Flasche Wein gebührt die richtige Umgebung; vor allem wenn sie 10 oder mehr Jahre lagern soll. Wie ein schönes Möbelstück im Wohnbereich, soll der Raum für die feinen Flaschen schlicht und schnörkellos präsentieren; mit klaren Formen, ergonomisch und im richtigen Licht.

Die Ideologie der Bauhaus-Zeit fasziniert mich seit meiner Ausbildung. Mit den vielen neuen Möglichkeiten der Technik lässt sich so eine klassische Linie mit ganz neuen Aspekten vermischen. Ausgesuchte Bauwerke der aktuellen und klassischen Zeit ziehen mich an. Nicht alle berühmten und wichtigen Bauten sind meiner Sicht nach gleich wichtig. Gewisse Gebäude schaut man an – und sind sie noch so hochgelobt – schweift der Blick einfach weg. Es gibt keine Anziehung, es entsteht keine Wärme, die Lust einer Annäherung bleibt aus. Es gibt andere vor denen man stehen bleibt und dann darüber nachdenkt „warum?“ Man realisiert immer mehr Details, spannende, versteckte, gewagte. Es wird einem bewusst, dass alles stimmt, die Proportionen, die Materialien, die Verschmelzung mit der bestehenden Umgebung, und beim Betreten des Gebäudes fühlt man sich wohl in den Räumen.

Genau gleich ist es mit Wein. Es gibt Weine die im ersten Moment schmecken. Aber beim genaueren Betrachten realisiert man, dass Tiefe und Hintergrund fehlen. Es bereitet keine Freude diesen Wein zu Ende zu trinken. Doch gibt es Weine, deren erster Eindruck niemand lobt. Schenkt man ihnen mehr Zeit, lässt sie ein wenig atmen, sieht bald alles anders aus. Da realisiert man Tiefe, Kraft, Charakter. Je mehr man sich damit auseinandersetzt, umso spannender wird es und das Verlangen, diese Flasche auszutrinken  – möglichst alleine – wird immer grösser. Es ist immer von neuem spannend, Weine zu entdecken, die diese Eigenschaften aufweisen.

Es liegt mir viel daran, Formen sprechen zu lassen, die – wie beim Wein – nicht gleich beim ersten Schluck, sondern auf Dauer immer interessanter werden.

Meine Weinkeller werden in Zusammenarbeit mit Fachleuten wie Schreiner, Metallbauer, Glas/Plexiglasbearbeiter, Maler sowie Elektriker realisiert. Bei der Ausführung bin ich handwerklich dabei, weil ich 1. sehr gerne handwerklich arbeite und so 2. von A – Z dabei sein kann.

Adrian Mollet


2007 ©k-k.ch